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Tipps für Bleistiftzeichnungen

  


Workshop von Marcel Stach (04.06.2011)


Verwischte Konturen, Fettfinger auf der Zeichnung oder eingerissenes Papier - all dies sind Dinge, welche sehr ärgerlich sein können. Wie man solche Missgeschicke mit nur wenig Aufwand vermeiden kann, das zeige ich Euch in diesem Blogartikel.

Pinsel statt pusten oder wegwischen

Zum entfernen von Radierrückständen verwende ich einen einfachen Kosmetikpinsel (siehe Abbildung 1.1). Diese gibt es zum Beispiel bei Kick für gerade mal nur einen Euro. Versucht man den Abrieb des Radiergummis wegzupusten, ist daran zu denken, das die Atemluft nicht trocken ist und beim Wischen mit der Hand oder mit einem trockenen Tuch, entfernt man dabei nicht nur die kleinen Partikel des Radiergummis, sondern verwischt dabei auch die Zeichnung. Durch die feinen und weichen Borsten des Kosmetikpinsels bleibt die kostbare Zeichnung unberührt und man kann anschließend sorglos weiterzeichnen.

Kosmetikpinsel als Hilfmittel
Abbildung 1.1

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Feuchte Hände

Gerade zur Sommerzeit schwitzen manchmal auch unsere Hände sehr stark. Um lästige Fingerabdrücke (siehe Abbildung 2.1) auf dem Zeichenblatt oder schlimmsten Falles auf der Zeichnung selber zu vermeiden, wasche ich mir manchmal auch während des Zeichnens zwischendurch öfters die Hände gründlich mit Seife. Eigentlich sind diese Abdrücke nicht so schlimm - man kann diese ja auch wieder wegradieren. Schade nur, wenn, wie eingangs schon erwähnt, die Hände durch das Schwitzen feucht sind. Denn dabei bleibt meist ein kleiner Fettfilm auf dem Zeichenblatt zurück und über diesem lässt es sich dann nicht mehr so gut zeichnen. Um ganz sicher zu gehen, verwende ich mitunter sogar eine Unterlage zwischen dem Zeichenblatt und meiner Hand. Diese Unterlage kann entweder ein Bogen Löschpapier oder ein weiteres Zeichenblatt sein (siehe Abbildung 2.2).

Fingerabdrücke auf dem Zeichenpapier
Abbildung 2.1

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Unterlage als Schutz für die Zeichnung
Abbildung 2.2

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Das richtige Zeichenpapier

Sicherlich hat jeder schon die Erfahrung machen müssen, dass das Zeichenpapier durch zu starkes Radieren eingerissen oder was noch nicht ganz so schlimm ist, zerknittert ist. Hierbei hilft es, gleich vor Zeichenbeginn, sich das richtige Papier auszusuchen. Für schnelle Skizzen oder einfache Entwürfe verwende ich das günstigere Kopierpapier. Sollte es aber schon eine konkrete Zeichnung werden, so greife ich generell auf Zeichenpapier mit mindestens 190g/m² zurück. Die Gefahr, dass das Papier hässliche "Eselsohren" oder ungewollte Knicke beim Radieren bekommt, ist bei diesem eher sehr gering. Wer es genau machen möchte, der kann natürlich auch auf richtig gutes Künstlerpapier zurückgreifen, welches aber dann auch seinen Preis hat.

Übrigens, sollte das Papier doch einmal zerknittert oder mit ungewollten "Eselsohren" verziert sein, hilft es, die Zeichnung unter einen Stapel Bücher auf eine flache Ebene zu legen - zum Beispiel auf eine saubere Holz- oder Tischplatte. Nach ein paar Tagen, manchmal sogar auch schon nach einer Nacht, sind dann die Knicke spurlos verschwunden.


Verwendete Arbeitsmaterialien
  • Kosmetikpinsel
  • Löschpapier


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    Kommentare

    Michelle 31.07.2013 21:33 Uhr

    Bei Eselsohren oder bei geknicktem Papier benutze ich auch manchmal ein Glätteisen (für die Haare) auf der niedrigsten Temperatur. Es geht aber auch ein Bügeleisen.
    Das geht auf jeden Fall schneller als mit einem Bücherstapel, falls man die Zeichnung an einem bestimmten Datum abgeben muss oder so.
    Marcel Stach 31.07.2013 21:52 Uhr

    Danke, Michelle für Deinen Tipp. Davon habe ich auch schon mal gehört aber selber noch nie ausprobiert.

    Viele Grüße, Marcel Stach



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